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Die Symbolik rund um das Kirschblütenfest "Hanami"
Das wichtigste Symbol der japanischen Kultur ist die japanische Kirschblüte. (jap. Sakura)
Sie steht für die zerbrechliche weibliche Schönheit, sowie den Aufbruch. Aber man kann auch davon lesen, dass die Kirschblüte für die Samurai ein Symbol für die Vergänglichkeit gewesen sein soll, aber da täuscht ma sich mit dem Tsubaki.
Der Anfang des Frühling wird durch die Zeit der Kirschblüte markiert, aber sie macht auch den Höhepunkt des japanischen Kalenders aus.
Eigentlich bezieht man sich auf die Blüten des Yoshino-Kirschbaums, sowie anderer Kirscharten in Japan.
Daher ist sie die offizielle Pflanze Tokios.
In Kyushu beginnt die Kirschblüte Mitte oder Ende März und geht dan wieder in Richtung Nordosten, bis sie Anfang Mai in Hokkaido ankommt.
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In den Wettervorhersagen wird in dieser Peride die "Kirschbütenfront" angekündigt und man wird über den Verlauf der Blütezeit informiert, damit man über die in etwa zehn Tage dauernden Blüte berichtet wird. Japan wird plötzlich in ein Meer von Farben getaucht. So wirkt Japan unwirklich schön, da die Kirschblüte fast die Hälfte aller Laubbäume ausmacht.
Ca. 10 Tage stehen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüten und so feiern fast alle Bewohner mit ihren Freunden, Familien usw. ein Hanami in einem Park oder in dafür gekennzeichneten Orten. Dafür benötigt man eine Unterlage um auf dem Boden zu sitzen, reichlich Bier oder Sake und O-Bento. Mit diesen Utensilien versammelt man sich gemeinsam unter den Kirschbäume der Stadt. Besonders bei Studenten und Kollegen ist das abendliche Hanami nach Feierabend sehr beliebt.Manche Parks bestrahlen die Kirschbäume daher bei Nacht.
Dieser warme Teil des Jahres klingt mit dem fallendem Herbstlaub aus. |
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Seit alters her findet man die Kirschblüte in unzähligen Gedichten und Liedern wieder. Ebenso stellen sie oft einen Hintergrund in Geschichten und Filmen wieder, die eine bestimmte Stimmung erzeugen sollen.
Die Kirschblüte läd lediglich zum Spazieren gehen ein und hat besonders viele Blüten. Sie trägt keine essbaren Früchte. Wenn die Kirschbäume blühen, freut man sich auf die wärmeren Temperaturen und lässt den kalten Februar hinter sich.
Im Frühling fühlt man langsam, dass die Kräfte der Natur erwachen.
Die Tradtion rund um das Hanami sowie die dazugehörigen Feste entstanden wahrscheinlich bereits um 710-784 in der Nara-Zeit. Schriftliche Aufzeichnungen darüber gibt es aus der Heian-Zeit von 794-1185.
Das größte Hanamifest in Deutschland findet in Hamburg statt. Dazu versammeln sich zehntausend Menschen an der Alster und feiern gemeinsam die Kirschblüte. Das Kirschblütenfest wird mit einem großen Feuerwerk beendet. Weitere Hanami Feste finden in Passau und Wolfsburg statt. |
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