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| Japanische Kultur |
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Die japanische Kultur besitzt ihre Wurzeln sowohl zu altaischen Stämmen, sowohl zu ozeanischen Stämmen.
Am Wahrscheinlichsten ist es, dass Japan aus beiden Richtungen besiedelt wurde, bis eine Vermischung stattfand. Belege dieser Kultur findet man in alten Bandkeramiken.
Daher bezeichnet man sie auch Jomon-Kultur.
In der zweiten Phase, der Yayoi-Kultur konnte man erste Landwirtschaftstechniken, wie den Trockenfeldbau nachweisen.
Koreanische Einwanderer brachten eine große Anzahl an Neuheiten nach Japan.
u.a. den Reisanbei, sowie neue Techniken des Hausbaus, sowie der Keramik, |
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Bronzeschmiedekunst und den Bau von Hügelgräben.
Diese Phase nennt man die Kofun-Zeit.
Die koreanischen buddhistischen Mönche brachten im 7. Jahrhundert neben der Religion auch die chinesische Schrift, den Konfuianismus, sowie die chinesischen Klisser nach Japan.
Die Heian-Zeit wurde von der Dichtkunst und der Literatur geprägt. Der Hofadel brachte diese aus dem chinesischen Erbe nach Japan.
Das Land wurde in den darauffolgenden Epochen immer wieder von Bürgerkriegen verwüstet und so stieg der Schwertadel, die Bushi (später auch Samurai), zu wichtigsten Schicht auf. Diesen Kriegern sprach der Zen zu. Dieser entwickelte sich aus einer Form des Buddhismus, neben der Kriegskunst, sowie der Schwerschmiedekunst. |
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Japan kam erst im 17. Jahrhundert in der Edo-Zeit unter den Tokuhawa zur Ruhe. Nun wurden die Samurai zur Beamtenschicht und bewahrten ihre Kriegertugenden in den Kampfkünsten des Bujutsu, sowie Budo auf.
In der Dichtkunst, der Gartenkunst und der Musik spiegelte sich nun der Einfluss des Zen wieder.
Es war an der Reihe, dass in dieser Epoche auch die Hündler zu Reichtum gelangen und somit die vierte Schicht ausmachten. Der soziale Weg war ihnen verwehrt und daher suchten sich die Händler einen Weg in der Kunst die Samurai zu übertrumpfen.
Daher förderten und unterstützten sie die Teehäuser, in denen die Geishas Teezeremonien abhielten und ihre Blumensteckkunst, aber auch Musik und Tanz praktizierten.
Ebenso förderten sie das Kabuki-Theater und daher entstanden in den Städten nach und nach sogenannte Vergnügungsbezirke. Besonders in Edo, wo die Daimyo das halbe Jahr unter der direkten Kontrolle des Shogun verbringen mussten. |
Doch seine dritte Blütezeit erlebte Japan in der Nachkriegszeit. Japan brachte eine lebhafte Popkultur hervor, in der sie westliche Einflüsse mit japanischer Tradition verbindeten.
Selbstverständliche könnte ihr euch noch weitere Informationen zum kulturellen Leben Japans einholen.
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